Weibliche Jugend C
SV Eintracht Rostock: Vorrundenaus trotz Erfolges gegen den späteren Turniersieger.
In einer Woche startet die neue Meisterschaftssaison und zur Vorbereitung ging es zu den Reinickendorfer Füchsen, die eines der größten Nachwuchs-Handballturniere der Republik ausrichten.
12 Mannschaften hatten für das Leistungsturnier in der weiblichen C-Jugend gemeldet, neben den drei stärksten Berliner Vertretungen auch der amtierende NOHV-Meister, der Frankfurter HC, der Vize-Landesmeister aus Sachsen-Anhalt, HSV Haldensleben sowie die ersten Vier der letztjährigen Meisterschaftsrunde in Mecklenburg-Vorpommern.
Hochkarätig besetzt versprach das Turnier ein echter Leistungstest für die kommenden Aufgaben zu werden.
In Staffel A hießen die Gegner für unsere Mädchen: Reinickendorfer Füchse Berlin, die SG BB Bietigheim, SV Grün-Weiß Schwerin, SC Markranstädt und HSV Haldensleben.
Bereits im ersten Spiel ging es gegen den Dauerkonkurrenten aus Schwerin, die ersten Minuten wurden dabei aber vollkommen verschlafen. Schnell lag Eintracht mit 0:5 im Rückstand und bei einer Spielzeit von 1 x 16 Minuten war damit das Spiel schon so gut wie entschieden.
Schwerin gewann letzten Endes mit 11:6 die unmittelbare Generalprobe für das ersten Meisterschaftsspiel, welches schon am 12. September in Schwerin beide Mannschaften wieder zusammenführt.
Die Auswertung nach dem Spiel, vor allem der Hinweis auf mehr Konzentration und Genauigkeit im Zusammenspiel rüttelte die Mannschaft dann aber wach.
Das zweite Spiel gegen die SG BB Bietigheim wurde mit 14:8 gewonnen und auch die Auseinandersetzungen mit dem SC Markranstädt und den Reinickendorfer Füchsen konnten siegreich gestaltet werden.
Schwerin mußte gegen den HSV Haldensleben eine 6:10 Niederlage hinnehmen. Das hieß für Eintracht, ein Sieg gegen Haldensleben mit fünf Toren Differenz würde die Halbfinalteilnahme bedeuten, da bei Punktgleichheit die Tordifferenz der Spiele untereinander gewertet wird. Hochkonzentriert und mit dem Willen, das Unmögliche wahr zu machen, startete die Mannschaft in das Spiel gegen den Vizemeister aus Sachsen-Anhalt. Von Beginn an lagen die Eintracht-Mädchen in Führung, beim 6:3-Zwischenstand kam sogar etwas Hoffung auf. Doch Haldensleben ließ einen weiteren Ausbau der Führung nicht zu, kämpfte sich wieder heran. Letzten Endes wurde es ein 9:8-Erfolg für die Mannschaft von Trainer Peter Itner und Co-Trainer Henry Pingel.
In den Halbfinals trafen dann der HSV Haldensleben und der SV Grün-Weiß Schwerin auf die beiden Erstplatzierten der Gruppe B, den Frankfurter HC und Fortuna Neubrandenburg.
Die Mannschaften aus unserer Gruppe setzten sich durch, und im Finale siegte Haldensleben mit einem Tor Vorsprung gegen den Vizemeister aus MV.
Die Eintracht-Mädchen waren somit die einzige Mannschaft, die den späteren Turniersieger bezwingen konnten. Das unglückliche Ausscheiden durch die schlechtere Tordifferenz ist sicher ärgerlich, aber gerade die Spiele gegen Haldensleben, als auch gegen die Reinickendorfer Füchse haben gezeigt, dass das Potenzial da ist, um die Landesmeisterschaft in Mecklenburg-Vorpommern mitzuspielen.
Ergebnisse:
SV Grün-Weiß Schwerin – SV Eintracht Rostock 11:6
SG BB Bietigheim – SV Eintracht Rostock 8:14
SV Eintracht Rostock – SC Markranstädt 8:5
SV Eintracht Rostock – Reinickendorfer Füchse 17:7
HSV Haldensleben – SV Eintracht Rostock 8:9
C-Jugend SV Eintracht Rostock:
Aufstellung: Francine Selms (Torwart) – Rocio Moya Jimenez; Maddy Stelzer (1 Tor); Katharina Pingel (16, davon 4 Siebenmeter); Nele Reimer (11/1); Johanna Zoll (5); Josephine Schulz (16); Lena Wüstemann (5); Eileen Eckert
33. Kinder- und Jugend-Handballturnier der Reinickendorfer Füchse Lekker-Energie-Cup |